Mein Schlüsselmoment

stefanie adam portrait

Manchmal gibt es sie: Die Schlüsselmomente im Leben. Bei mir gab es diese Momente in der Vergangenheit immer mal wieder. Da ich beruflich schon von je her meinen Leidenschaften gefolgt bin, habe mich auch immer wieder verändert oder neu justiert: Immer dann, wenn mir der Sinn in meiner Arbeit fehlte. So war es auch diesmal: Ich liebte meinen Job aber ich hatte zuviel Stress. Die Folgen: Mir fehlte meine innere Verbundenheit und ich bekam unglaubliche Rückenschmerzen.

Ich wusste, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich fühlte mich leer. Mir reichte es nicht, einfach nur schöne Räume zu gestalten, ich wollte auch ein schönes Inneres gestalten. Doch erstmal musste ich bei mir selbst aufräumen. Was dann folgte, war ein Jahr bewusste Auszeit, um meinen Blickwinkel neu auszurichten und mich ausschließlich mir selbst zuzuwenden. Ich wollte sehen wer ich wirklich bin, wenn ich alle Etiketten entfernte und keine Anerkennung mehr über den Job beziehe.

Ein erster Schritt war Akzeptanz

Ich akzeptierte, dass mein Körper und Geist gerade Ruhe brauchten und hörte auf, Situationen kontrollieren zu wollen. Gleichzeitig nahm ich mich so an, wie ich gerade war: verletzlich und schwach.

Ein zweiter Schritt war Verantwortung

Ich gestand mir ein, dass ich ganz alleine für meine Situation verantwortlich bin. Obwohl ich mich nebenher bereits seit 20 Jahren mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftige, befasste ich mich in dieser Zeit vermehrt mit Spiritualität und der Macht des eigenen Geistes. Ich nahm mir eine Mentorin, besuchte unzählige Workshops und fing an, meinem inneren Ich zuzuhören.

Ein dritter Schritt war Hinschauen

Ich wollte ersteinmal aufräumen: In meinem Geist, und in meinem Umfeld. Ich fing innen an und öffnete meinen “Rucksack”, den ich seit Jahren mit mir rumschleppte. Dort warteten noch einige ganz große Themen aus meiner Vergangenheit auf mich. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, sie intensiv anzuschauen und ganz bewusst in den Schmerz reinzugehen.

Ein vierter Schritt war Klarheit

Obwohl ich seit Jahren minimalistisch lebe und Struktur und Ordnung liebe, hatte sich das Kopfchaos auch auf meine Umgebung übertragen: Zwei Räume in meiner Wohnung waren für Monate bis unter die Decke mit Kram gefüllt und nicht mehr betretbar. Ich zeigte meinem Perfektionismus den Mittelfinger und akzeptierte das Chaos.

Irgendwann war der Zeitpunkt reif, weitere 50 Prozent des Hausstandes auszusortieren. Mit jedem Teil, welches mein Leben verließ, fühlte ich mich auch innerlich befreiter und auch mein Geist wurde täglich klarer. Ich fand heraus, dass es nicht der Job war, der mich leer fühlen ließ. Es war meine fehlende Selbstfürsorge und mangelnde Achtsamkeit für meine Bedürfnisse. Also überlegte ich mir neue Strukturen, die mir genügend Zeit für mich selbst bieten.

Der letzte Schritt war eine Entscheidung

Nach dieser intensiven Zeit, traf ich die Entscheidung, meine Gaben noch menschenfreundlicher einzusetzen und meinen Schwerpunkt zu verlagern. Denn mir ist es ein tiefes Anliegen, Menschen auf ihrem Weg zu innerer und äußerer Klarheit zu unterstützen. Feine Seele wurde geboren.

Es ist nie zu spät anzu​fangen: Höre wieder auf dein Herz und sei nicht mehr fremdbestimmt. Das Leben ist viel zu schön, um es nicht voll auszuschöpfen!

Foto: Stefanie Adam

MERKE DIR DEN BEITRAG AUF PINTEREST: KLICKE AUF DAS BILD

Über mich // Stefanie Adam, www.feineseele.de

Dein Zuhause für die Seele?

Welcher Typ bist du – und wie kann dein
Zuhause dir Kraft spenden?

// Mach den Test und klicke auf das Bild //