Meine Anleitung für mehr Zufriedenheit

zufriedener werden

Trennungen sind niemals leicht. Doch wenn du mit den folgenden negativen Eigenschaften Schluss machst, wirst du garantiert zufriedener werden!

Es schleicht sich ein, ohne dass wir es wirklich merken. Eigentlich sind es nur Kleinigkeiten. Doch je öfter wir diese Eigenschaften ausleben, desto größer wird der Effekt, den sie auf unser Leben haben. Gemeint sind damit Verhaltensweisen, die wir eigentlich auch bei anderen nicht so gerne mögen.

Zufriedener werden

Die folgende Liste ist sicher nicht vollständig. Doch wenn du mit diesen Eigenarten Schluss machst, wird sich auch dein Blick auf die Welt deutlich ändern. Und dein Zufriedenheitsbarometer wird nach oben steigen. Willst du auch zufriedener werden: Dann starte jetzt!

Bewerten
Wir haben es nicht anders gelernt: Den lieben langen Tag bewerten wir unser Umfeld, klopfen Verhaltensweisen unserer Mitmenschen mit unserem eigenen Wertekosmos ab. Der Grund dafür ist klar: Unser Ego ist ganz schnell dabei, zu verurteilen. Und obwohl wir das eigentlich wissen, fällt es uns schwer, dieses ständige Urteilen sein zu lassen. Und das färbt auch unseren Blick.

Beurteilen ist verurteilen. Gehe gegen diesen ersten Impuls an. Deine Mitmenschen nicht zu bewerten und einfach so sein zu lassen – mit ihrer anderen Meinung oder Andersartigkeit – heißt, sie so akzeptieren wie sie sind. Niemand möchte gerne von anderen in eine Schublade gesteckt werden. Du kannst nur bei dir selbst anfangen und deine Wahrnehmung schulen: Bist du gerade dabei, jemanden verändern zu wollen?

Nach einiger Zeit wirst du Freunde, Kollegen und Verwandte mit ganz anderen Augen betrachten können.

Jammern
Ertappst du dich manchmal dabei, wie du über dein Leben oder deinen Job jammerst? Das ist ab und zu nicht schlimm, denn es befreit ungemein. Allerdings nur in Maßen. Denn wenn du immer wieder Andere oder die Umstände für dein Schicksal verantwortlich machst, ändert das langfristig nichts an deiner eigenen Situation. Für dein Umfeld ist es Kräfte zehrend, dich immer wieder zu motivieren. Oder sich häufiges Gejammer anzuhören. Im schlimmsten Fall vergeht sogar die Lust, sich mit dir zu treffen.

Mach dir folgendes bewusst: Du hast im Laufe der Zeit viele kleine Entscheidungen getroffen, die dich in diese Situation gebracht haben. Oder du hast vielleicht auch manchmal einfach nicht Nein gesagt.

Hör auf zu jammern und werde aktiv: Der einzige Weg aus dem Jammertal liegt bei dir. Nur du kannst etwas an deiner Situation verändern –  oder darfst lernen, diese so zu akzeptieren, wie sie gerade ist.

Negativer Fokus
Da sitzt man mit Freunden und freut sich auf deren Urlaubsbericht. Man möchte etwas über Land und Leute erfahren. Doch stattdessen liegt der Fokus der Erzählungen häufig auf den negativen Dingen: das Wetter war schlecht, das Essen mies, das Hotel zu laut oder zu teuer. Das Zuhören macht da wirklich keinen großen Spaß. Und dabei meinen diese Freunde es eigentlich gar nicht so – sie können nur nicht anders: Sie sind Pessimisten.

Es sind Sprüche, die man eigentlich gar nicht mehr hören mag: Das Glas ist halb voll oder halb leer, die Medaille hat zwei Seiten – doch an diesen Sprüchen ist auch etwas sehr Wahres dran. Häufig fällt uns gar nicht auf, dass wir nur eine Seite, die negative, betrachten – und die andere Seite – also die positive, völlig vergessen.

Frage dich einmal, wie du Geschichten und Erlebnisse weitererzählst: Mit einem negativen oder mit einem positiven Fokus? Wenn du es übst, die Dinge und Situationen positiv zu betrachten, wird diese Sichtweise auf die Welt ein immer wichtigerer Bestandteil von dir.

Vergangenheit festhalten
Immer wieder zurück in die Vergangenheit zu schauen, bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil: Es bremst dich aus. Sei dankbar für alles was du erlebt hast – auch die schmerzhaften Sachen – denn sie haben dich zu dem gemacht, der du jetzt bist. Vielleicht nutzt du auch manchmal die Vergangenheit dafür, dich nicht bewegen zu müssen. Ein Beispiel: „Ich habe es schwer mich zu öffnen, denn ich bin Scheidungskind“.

Fange heute an, die hundertprozentige Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen. Dazu gehört auch, deinen Blick nach vorne zu richten und an den Dingen zu arbeiten, die dich jetzt noch ausbremsen, dein volles Potential zu leben.

Alles selbstverständlich nehmen
Ich glaube fest daran: Dankbarkeit ist einer der Schlüssel fürs Glücklich sein. Und schaue ich auf mein Umfeld, dann würde ich behaupten: Nur die wenigsten würden von sich sagen, dass sie undankbar sind. Doch ist das so?

Das lässt sich ganz leicht überprüfen: Nimmst du dir jeden Tag bewusst die Zeit dafür, dankbar zu sein? Falls noch nicht, setze dich fünf Minuten täglich hin und schreibe die drei Dinge auf, für die du heute dankbar bist. Was so banal klingt, hat mein Leben verändert. Denn es ist ein unheimlich kraftvolles Tool. Und hast du es dir erstmal angewöhnt, wirst du im Alltag immer mehr Kleinigkeiten bemerken, über die du dankbar bist. Das macht mich sehr glücklich und lenkt meinen Fokus so täglich auf die schönen Dinge.

Dich selbst abwerten
Früher habe ich häufig gedacht, dass ich nicht gut genug bin. Diese Einstellung bremste mich immer wieder aus. Jetzt ist mir klar: Es gibt keinen Grund dafür, mich abzuwerten. Solltest du das noch tun – hör auf damit! Versuche es stattdessen mit diesem Mantra: „Ich bin, genauso wie ich bin, gut genug“.

Ich sehe das so: Jeder von uns ist genau das fehlende Puzzelteil, ohne das das große Ganze nicht funktionieren würde. Ist das nicht großartig? Also versuche dich von allen Konventionen, die von anderen Menschen festgelegt wurden, frei zu machen. Es gibt nur ein Ziel: Liebe dich so wie du bist. Die Welt braucht dich. Und mache dir immer wieder bewusst, dass du als Mensch wichtig bist.

Denn deine Liebe kann du nur dann zu hundert Prozent weiter geben, wenn du dich selbst hundertprozentig liebst.

Eine Rolle spielen
Ich habe früher sehr gerne eine Maske aufgesetzt und war dann die fröhliche Steffi. Heute bin ich immer noch sehr häufig die fröhliche Steffi, der einzige Unterschied ist: Meine Fröhlichkeit kommt jetzt von Innen heraus und ist echt. Und wenn mir nicht zum Lachen zumute ist, lache ich nicht.

Eine Rolle zu spielen, ist anstrengend und kostet viel Energie. Ein Ziel von dir sollte daher sein, in allen Lebenslagen authentisch zu sein. Das mag im Job nicht immer funktionieren, doch im Privaten sollte dies dein einziger Leitfaden sein.

Du kannst dich ja mal fragen, wem du lieber gegenüber trittst: Jemandem, der dir eine Rolle vorspielt, oder jemandem der ehrlich und authentisch ist. Wir alle haben sehr feine Fühler dafür, ob jemand ehrlich ist oder nicht.

Lästern
Möchtest du mit Menschen zu tun haben, die viel lästern? Ich nicht, denn sie reden garantiert auch schlecht über mich und diese Art mag ich nicht. Ich schätze konstruktive Kritik sehr, denn daran kann ich wachsen.

Lästerschwestern sind zu feige, solche Kritik zu äußern. Sie unterhalten sich lieber hinter dem Rücken – denn so müssen sie keinen Gegenwind befürchten und fühlen sich auf Kosten anderer Menschen stark. Schöner ist: Verhalte dich so, wie du auch von anderen behandelt werden möchtest.

Ich mag Lästereien nicht. Mehr noch: Wenn ich mitbekomme, wie über Abwesende geschludert wird, äußere ich mittlerweile deutlich meine Missbilligung.

Diese Liste ist beliebig erweiterbar. Und es sind häufig ganz individuelle Eigenschaften, die eigentlich eher ein Hindernis auf dem Weg des Lebens darstellen. Mein genereller Tipp: Überprüfe dich selbst regelmäßig! Was bremst dich? Wo hast du Widerstände? Was würdest du gerne ändern? Mache erst kleine Schritte und verliere nicht den Mut, wenn du mal wieder in den alten Trott fällst.

Bleib einfach dran. Denn Zufriedenheit kann man lernen. In diesen Artikeln findest du mein Rezept gegen innere Leere oder 5 Tools für besseres Miteinander.

Was fehlt denn noch in dieser Liste? Hinterlasse mir doch einen Kommentar. Natürlich freue ich mich auch sehr, wenn du diesen Beitrag teilst, denn je mehr Menschen sich von ihren negativen Eigenschaften trennen und zufriedener werden, desto fröhlicher wird unsere Welt.

Foto: Juanma_Martin

 

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Zufriedenheit, Stefanie Adam, www.feineseele.de

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2 comments

  1. Für mich ist es wichtig keine konkrete Erwartungen zu haben, weder an das Universum noch an andere Menschen, weder an das Wetter noch die eigenen Kinder… Die Dinge sein zu lassen wie sie sind und zu vertrauen, dass alles so wie es ist richtig ist. Je weniger ich mir vorher vorstelle wie die Dinge zu sein haben und mich in das fallen lassen kann was kommt und sich entwickelt, desto freier und glücklicher fühle ich mich, auch wenn es sicher oft nicht leicht fällt die vermeintliche Kontrolle abzugeben…

    1. Hallo Larissa,
      wie schön – da stimme ich dir hundertprozentig zu. Auch bei dem Punkt mit Kontrolle abgeben 😉 Nicht ins eigene Drehbuch einzugreifen, sondern zu vertrauen ist ein wichtiger Schritt. Danke fürs Teilen!!

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