Minimalistisch leben: 25 Tipps und Ideen für mehr Klarheit

Minimalistisch leben: Vasengruppe auf Sideboard

Du willst minimalistisch leben, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Ich habe 25 Minimalismus-Tipps für dich zusammengestellt, um jetzt sofort zu beginnen.

Minimalistisch zu leben definiert jeder für sich anders. Natürlich brauchst du keine weißen Wände und musst all deine Sachen verkaufen: Es können viele, kleine Veränderungen im Alltag sein, die deinen Kopf oder dein Umfeld freier machen. Das Schöne ist: Innen und Außen beeinflussen einander. So unterstützen dich deine Räume dabei, auch deine Gedanken zu strukturieren. Und auch andersherum spiegeln klare Gedanken sich in deinem Raum wider.

Minimalistisch leben heisst bewusst entscheiden

Der Minimalismus hat mein Leben grundlegend verändert. Seit vielen Jahren lebe ich so. Ich habe aufgehört, mich über meine Dinge zu identifizieren und sammle stattdessen wunderschöne Momente in meinem inneren Regal. Das macht mich unglaublich frei: Zum einen im Kopf, denn jedes Teil im Außen erfordert auch meine Aufmerksamkeit und Gedankenkapazität.

Zum anderen in meinen Räumen, die nun herrlich luftig und klar sind. Dazu umgebe ich mich mit bewusst ausgesuchten Lieblingsteilen, so dass mein Zuhause nicht nur ein Dach über dem Kopf ist, sondern vor allem meine persönliche Wohlfühloase: Mein Kraftplatz, der zu mir und meinem Typ passt und in dem ich meine Akkus immer wieder aufladen kann. “Minimalistisch wohnen: So bekommen Räume Persönlichkeit“. Solltest du nicht wissen, welcher Typ du bist, mache gerne meinen Persönlichkeitstest: “Welcher Typ bist du – und wie kann dein Zuhause dir Kraft spenden“. So und jetzt sag Hallo, zu deinem ganz persönlichen Minimalismus.

Bei den folgenden 25 Minimalismus-Tipps sind sicher auch welche dabei, mit denen du sofort loslegen kannst:

 Start in den Tag

  • Starte deinen Tag ohne dein Handy
    Benutzt du dein Handy als Wecker am Morgen? Und wenn du es dann schon mal in der Hand hast: Checkst du auch schnell deine E-Mails oder Facebook? Wie wäre es stattdessen hiermit: Lasse dich – ganz oldschool – von einem Wecker wecken. Schaffe dir ein neues Ritual und gönne dir den kurzen Moment der morgendlichen Ruhe – denn sie ist schnell vorbei. Beobachte in dieser Zeit deine Gedanken, visualisiere deinen Tag, meditiere oder halte die Bilder aus deinen Träumen noch ein wenig fest: Lasse dich jedoch nicht vom Handy ablenken. Der Morgen gehört dir, nicht den anderen. Denn sobald du deine E-Mails checkst oder die Facebook-Posts liest, beginnt dein Geist zu rattern und führt dich weg von dir selbst. Versuche also einfach mal anders in den Morgen zu starten, als du es bislang gewohnt bist. Das bringt dir mentale Ruhe und wappnet dich für den Tag.
  • Nimm dir bewusst Zeit für deinen morgendlichen Kaffee, oder Tee
    Setze dich an deinen Lieblingsplatz und trinke deinen Kaffee oder Tee ganz langsam, Schluck für Schluck. Sich Zeit dafür zu nehmen, bedeutet auch, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. In diesem bewussten Moment, tust du dir etwas Gutes und praktizierst einen kleinen, aber feinen Akt der Selbstliebe. Du verbindest dich mit deinem Körper, sortierst deine Gedanken – bist einfach im Hier und Jetzt oder tankst Kraft.
  • Genieße ein Frühstück ohne Ablenkung
    Das Frühstück eine wichtige Mahlzeit am Tag und gibt deinem Motor Energie. Du würdest dein Auto ja auch nicht ohne Benzin starten. Lasse dich auch hier nicht vom Radio, Handy oder der Zeitung ablenken. Aktiviere stattdessen deine Sinne und kaue und schmecke ganz bewusst.  Nimm dir für jeden Bissen Zeit und lasse dich nicht vom Außen stressen.
  • Stehe früher auf
    Vielleicht gehst du noch einen Schritt weiter und stehst eine Stunde eher auf, um die gewonnene Zeit bewusst mit dir selbst zu verbringen? Was stärkt dich physisch, mental und emotional? Nimm dir einen Zettel und schreibe ein paar Dinge auf, die dir einfallen. Suche dir eine Sache raus und versuche diese umzusetzen. Deine Morgenroutine setzt die Intention für deinen Tag und entscheidet darüber, mit welcher Energie du in den Tag startest: entspannt oder gehetzt.
  • Gehe mehr zu Fuß
    Konzentriere dich bewusst auf deine Schritte. Jeden. Einzelnen. Schritt. Nutze den Weg, um dich mit dir selbst zu verbinden. Bist du auf Bus oder Bahn angewiesen, steige einfach eine Station vorher aus und gehe den Rest des Weges zu Fuß. Das dauert zwar etwas länger. Doch diese morgendliche Bewegung ist eine tolle Möglichkeit, deinen Kreislauf in Schwung zu bringen, die friedliche Morgenstimmung noch auszudehnen und deine Gedanken zu sortieren.

Haushalt

  • Bestelle deine Werbepost ab
    Hast du schon mal beobachtet, wie viel Werbepost sich in einem Monat in deinem Briefkasten ansammelt? Viele der Prospekte die du zugeschickt bekommst, hast du sicherlich niemals bestellt. Das nervt nicht nur, es kostet auch deine Zeit. Schließlich musst du dich damit auseinandersetzen und die Werbepost zum Altpapier bringen. Mein Tipp: Klebe dir “Bitte keine Werbung” auf deinen Briefkasten und bestelle die Werbung einfach bei der Deutschen Post Direkt ab. Zusätzlich habe ich mich noch in die Robinson-Liste eintragen lassen.
  • Räume deinen Gewürzschrank auf
    Auch Gewürze sind nicht unendlich haltbar, ich vergesse das gerne. Entsorge alle abgelaufenen und behalte nur die, die du auch wirklich benutzt. Vielleicht füllst du sie in hübsche Glasgefäße und klebst schöne Label darauf? Das Würzen macht so gleich doppelt Spaß. Auch hier gilt: Qualität statt Quantität.
  • Melde dich von allen Newslettern ab
    In dein E-Mail-Postfach trudelt viel Werbung ein? Melde dich von allen Newslettern ab, die du nicht regelmäßig liest, die dich nicht interessieren, oder die du nie bestellt hast. Es sind garantiert mehr als du denkst und die Reduktion auf die wesentlichen Newsletter, die dir einen Mehrwert bieten oder dich inspirieren, schafft Klarheit – sowohl in deinem Postfach, als auch in deinem Kopf! “Schluss mit dem E-Mail-Stress: Minimalismus im Postfach“. Hier kannst du dich übrigens von meinem abmelden oder anmelden.
  • Sortiere die Garderobe im Flur
    Dein Flur sollte mehr als nur ein Durchgangszimmer sein. Es ist die Visitenkarte deiner Wohnung oder deines Hauses und sollte entsprechend auch ein einladender Raum sein. Nicht nur für andere: Meist ist der Flur das Erste, was wir sehen, wenn wir nach Hause kommen. Ist er aufgeräumt und einladend, können auch wir selbst schneller entspannen. Häufig liegt die Garderobe jedoch im direkten Blickfeld. Frage dich: Müssen wirklich alle Jacken daran Platz finden? Wie wäre es, dort nur eine Jacke und eine Tasche pro Person unterzubringen? Oder nur die Gästejacken und die übrigen in den Kleiderschrank zu hängen? Du wirst sehen: Es macht es viel mehr Spaß nach Hause zu kommen, wenn man einen klaren Flur vorfindet.
  • Widme dich dem Stapel Briefen
    Kennst du auch diese Ecken im Flur oder in der Küche, auf denen sich ominöserweise die Briefe wie von Geisterhand stapeln? Jetzt ist es an der Zeit, diese Stapel anzugehen und bei jedem Brief sofort zu entscheiden, was damit passiert: Müll, Ablage, später lesen. Mache dir eine Mappe fertig, in die du alles legst, was du noch lesen und bearbeiten möchtest. So kannst du dann auch mal Wartezeiten beim Arzt oder eine Mittagspause nutzen, um deine Korrespondenz abzuarbeiten.
  • Falls du einen Hund hast: Entschlacke die Hundekiste
    Ein Mitbringsel hier, ein neuer Wurfball dort: Im Laufe der Zeit sammelt sich viel an. Hundebesitzer haben häufig Berge an Spielzeugen, Leinen, die nicht benutzt werden, Geschirre, die man reparieren wollte, Bürsten die nicht passend für das Fell sind. Spende alles, was unbenutzt herumliegt, an ein Tierheim. Jeder Tierbedarfladen hat eine Spendenbox. Das sind zwei Fliegen mit einer Klappe: Du tust Gutes für andere Tiere und deinen Geist. “Gute Taten – und wie sie das Leben positiv verändern“.
  • Räume die Hausapotheke auf
    Medikamente sind nicht ewig haltbar, aber gerne vergisst man, diese auszusortieren. Abgelaufene Medikamente können auf verschiedenen Wegen entsorgt werden: Restmüll, Recyclinghof, oder einfach in der Apotheke abgeben. Achtung: Medikamente dürfen niemals über die Toilette entsorgt werden. Überlege dir genau, was du noch brauchst und was nicht.
  • Sortiere deine Zeitschriften und Zeitungen aus
    Gehe alle deine ungelesenen Zeitschriften und Zeitungen durch. Mein Tipp: Alles, was du innerhalb der nächsten zwei Wochen nicht lesen wirst, wird entsorgt. Alles, was du lesen möchtest, wird rausgerissen oder kommt in deine Mappe für Wartezeiten. Miste auch diese Mappe regelmäßig aus.
  • Schaffe Klarheit auf deinen Fensterbänken
    Fensterbänke werden gerne als Stellfläche für all das genutzt, was sonst nirgendwo Platz findet. Dabei macht es den Raum so viel luftiger und klarer, wenn der Blick nicht sofort auf vollgestellte Fensterbänke gelenkt wird. Trenne dich von vertrockneten Pflanzen und behalte nur die Deko, die du magst. Die übrigen Teile kannst du – thematisch gruppiert – anordnen: Stelle Pflanzen dicht zusammen oder bündele die Vasensammlung. Das schafft Ruhe fürs Auge und sorgt für Eyecatcher.
  • Räume die Krimskrams Schublade auf
    In fast jedem Haushalt gibt es sie: die Krimskrams Schublade. Schütte den Inhalt auf den Tisch und sortiere sie neu. Trenne dich von allen doppelten Exemplaren wie Kulis, Flaschenöffner, Feuerzeuge. Behalte nur deine Lieblingsteile und das, was du auch wirklich benutzt. Der Rest darf verschenkt werden.
  • Trenne dich von deiner Deko
    Häufig bekommen wir von Freunden oder Verwandten Deko-Artikel geschenkt. Auch wenn das nett gemeint ist, passt sie nicht immer zu unserem Lifestyle. Aus Höflichkeit landet sie irgendwo in der Wohnung, obwohl wir sie nicht einmal wirklich mögen. Nehme jedes Deko-Teil in deinem Haushalt in die Hand und fühle in dich hinein, ob du es magst. Versuche dich von all den Dingen zu trennen, die nichts in dir auslösen. Behalte nur die Dinge, die die ein positives Gefühl in dir auslösen oder dich an schöne Momente erinnern. Sollte dir das schwerfallen und ein schlechtes Gewissen bekommen, halte dir vor Augen, dass wir uns alle weiterentwickeln und nicht alle Dinge dauerhaft zu uns passen müssen. “Wohnung dekorieren: 3 Ideen für kleines Budget“.
  • Miste deine Badartikel aus
    Wieviel Seifen, Shampoos, Cremes und Co brauchst du wirklich? Hinterfrage jedes Teil und behalte nur die Dinge, die du auch wirklich in den nächsten drei Wochen benutzen willst. Mein Tipp: Jede Person im Haushalt bekommt einen Korb oder eine kleine Kiste, in die er seine Badartikel räumen kann. Diese wird dann in den Badezimmerschrank gestellt oder im eigenen Zimmer verstaut und täglich ins Bad mitgebracht. Im Korb oder der Kiste ist nur begrenzt Platz und so entsteht auch gleich im Schrank und auf den Oberflächen Ordnung und Struktur. Hier kannst du dir übrigens meine Liste mit giftigen Inhaltsstoffen in Kosmetika herunterladen. “Haare waschen ohne Shampoo: mein Langzeittest“.

Freizeit

  • Kaufe nur, was du gebrauchen kannst
    Es geht so schnell: Kaum siehst du in den Schaufenstern schöne Klamotten, fällt dir auf, was dir fehlt. Kaufst du gerne spontan und lässt dich von deinen Launen leiten? Gewöhne dir diese unüberlegten Käufe ab. Das heißt nicht, dass du nie wieder etwas kaufen darfst. Jedoch ändert bereits ein kurzer Moment des Innehaltens vor dem Kauf dein Kaufverhalten enorm. Horche in dich hinein: Ist das gerade ein Frustkauf, belohne ich mich für irgendetwas, oder wird es mein neues Lieblingsteil? Ich stelle mir vor jedem Kauf fünf Fragen. Welche das sind, kannst du hier nachlesen: “Minimalistischer Kleiderschrank: Höre auf, so viel zu kaufen“.
  • Lasse den Fernseher eine Woche lang aus
    Was einfach klingt, entpuppt sich nach einem anstrengenden Arbeitstag häufig als Herausforderung. Wenn du den Fernseher zur Entspannung brauchst, lasse dich nur diese eine Woche auf eine andere Art der Entspannung ein. Vielleicht hilft dir ein Abendspaziergang, ein Entspannungsbad, Handarbeiten, das Schreiben oder das Probieren neuer Backrezepte? Durch den bewussten Verzicht des Fernsehens, schenkst du dir selber wahnsinnig viel Zeit für dich.
  • Lese mal wieder ein Buch
    Bücher öffnen neue Horizonte und entführen in andere Welten. Sie bereichern unser Denken. Doch manchmal glauben wir, dass wir keine Zeit für ein Buch haben. Das stimmt nicht, denn selbst wenn du jeden Abend vor dem Einschlafen nur zwei Seiten liest, hast du pro Jahr mehrere Bücher durchgelesen. Hast du diese tägliche Leseroutine erst einmal übernommen, bestehen gute Chancen, dein Pensum nach einiger Zeit sogar kontinuierlich zu steigern. “Darum solltest du öfter mal alleine sein“.
  • Räume dein Auto auf
    Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die das gerne vor sich herschieben? Oder denen das Innere des Autos nicht so wichtig ist? Ich gehöre auch dazu, habe aber für mich festgestellt, dass auch das Auto mein Wohlfühlraum sein kann. Für mich gehört in einem Wohlfühlraum Ordnung dazu. Vielleicht ist also heute der Tag, Struktur und Ordnung in deinWageninneres zu bringen. Wenn du magst, stelle dir ein paar Boxen in den Kofferraum, in die du Dinge die du transportierst sortieren kannst. Du wirst merken: Das schafft ein unheimlich gutes Gefühl.

Gedanken

  • Lasse deine Meinung über dich selbst los
    Kennst du das? Jemand macht dir ein Kompliment – doch anstatt dich zu bedanken, fängst du an zu lachen um es abzuschwächen? Und weil du von dir selbst ein ganz anderes Bild hast. Geh mal in dich: Wie streng bist du wirklich mit dir selbst? Welche Gedanken denkst du über dich? Und wie sprichst du über dich? Ich finde, es ist an der Zeit, dich und deinen Körper abgrundtief zu lieben und wertzuschätzen und dich davon frei zu machen, was andere von dir denken. Findest du nicht auch? “5 Dinge die du dieses Jahr loslassen darfst“.
  • Erwartungshaltung an andere
    Bist du oft enttäuscht vom Verhalten anderer dir Gegenüber? Versuchst du dann zu missionieren oder andere zu verändern? Das kann ein sicheres Zeichen dafür sein, dass deine Erwartungen zu hoch sind. Verstehe stattdessen, dass alle Menschen unterschiedlich sind. Lasse deine Widerstände los und übe dich in Akzeptanz. “Hohe Erwartungen – und wie sie gehen dürfen“.
  • Schuldzuweisungen
    Ein häufiges Mantra bei Schuldzuweisungen ist: „Warum hast du nicht…?“ Du fühlst dich im Recht und statt bei dir zu bleiben, gibst du häufig dem anderen die Schuld für eine Situation. Beobachte dieses Verhalten und frage dich, wie du selbst behandelt werden möchtest. “Neue Wege gehen: 5 Tools für besseres Miteinander“.
  • Negative Gedanken
    Siehst du dein Glas eher halb voll oder halb leer? Solltest du eher zu Letzteren gehören, erinnere dich: Du hast immer die Wahl. Für welche Seite der Medaille entscheidest du dich in jedem Moment: Hell oder dunkel, Liebe oder Angst, positiv oder negativ? Wie einen Muskel kannst du auch deine Gedanken trainieren, den Fokus wieder auf das halb volle Glas zu richten.

 

Diese 25 Tipps um minimalistisch zu leben helfen dir dabei, einen Anfang zu machen. Denn du weißt ja: Ein klareres Umfeld, schafft auch einen klaren Geist. Und du wirst merken, wie schön es ist, nach Hause zu kommen und nicht das gewohnte Chaos vor zu finden. Weitere Inspirationen findest du hier: “Meine Definition von Minimalismus” oder hier: “Minimalismus für Einsteiger: innere Räume schaffen“.

Hat dich einer meiner 25 Minimalismus-Tipps inspiriert? Vielleicht hast du ja auch noch zusätzliche Tipps, die hier nicht auf der Liste stehen? Teile sie gerne mit der Community.

 Foto: Stefanie Adam

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Minimalistisch leben Tipps: Vasen auf Sideboard

 

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2 comments

  1. Liebe Anne, vielen Dank für deine Erwähnung, das ist für meine Leser sicher auch spannend. Liebe Grüsse, von Herz zu Herz, Steffi

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