Gehe deinen Weg: 5 Stellschrauben zum Glück

Eigenen Weg gehen: Steine im Meer

Den eigenen Weg zu gehen ist manchmal gar nicht so leicht. Nicht selten bremsen wir uns selbst aus. Doch es gibt ein paar Stellschrauben, die uns helfen die innere Handbremse zu lösen und mit Vollgas Richtung Glück zu steuern.

Hast du manchmal das Gefühl, auf der Stelle zu treten? Oder fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Vielleicht vergleichst du dich auch gerne mit anderen oder zweifelst an deinem Wert? All diese Gründe sind ein Indiz dafür, dass deine innere Handbremse dich blockiert…

Innere Bremsen lösen

Fakt ist: Ein Auto fährt nicht sonderlich gut mit angezogener Handbremse. Aber auch bei uns Menschen kommt es in diesem Zustand – früher oder später – zu Abnutzungserscheinungen: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, fehlender Lebenssinn oder chronische Unlust morgens aufzustehen – sind nur ein paar Beispiele, die auftreten können.

Brausen wir dann dennoch weiter durchs Leben, ohne auf die ersten Warnzeichen unseres Körpers zu hören, werden wir es schwer haben, dauerhafte Erfüllung zu leben. So ist ein Burnout, eine Depression, eine Krankheit oder ein Zusammenbruch, nicht selten die Folge jahrelangen Raubbaus (hier findest du mehr über meinen Zusammenbruch). Die Seele schreit: “Stopp” – innen und außen sind nicht mehr in Balance.

Den eigenen Weg gehen

Um ein selbstbestimmtes, erfülltes und authentisches Leben zu leben, ist es wichtig, den eigenen Werten und Wünschen zu folgen. Und nicht denen unserer Eltern, Lehrer, oder Partner. Wir dürfen uns davon befreien, was andere von uns denken. Denn dieses Mindset beruht auf Mangel, zieht uns Energie und bremst uns weiter aus. Stattdessen können wir lernen, uns selbst – und unserer Intuition – wieder zu vertrauen. Eine innere Inventur ist also der erste Schritt auf deinem Weg zu dir selbst.  

5 Stellschrauben zum Glück

Um deine innere Handbremse zu lösen, lade ich dich ein, an den folgenden fünf Stellschrauben zu drehen. Das wird dich dabei unterstützen, mutig und selbstbewusst deinen Weg zu finden und zu gehen:

/ Erkenne dein Potential

Häufig fällt es uns leichter, unser Potential hinter anderen zu verstecken und ihnen den Vortritt zu lassen. So müssen wir uns nicht aus unserer Komfortzone heraus bewegen und können schön bequem aus dem Hintergrund agieren. Wenn es dir damit gut geht, fein. Solltest du aber das Gefühl haben, dass mehr in dir steckt, ist es an der Zeit, aus dem Schatten der anderen herauszutreten und selber zu leuchten. Also: Werde sichtbar und bringe deine Message in die Welt hinaus.

/ Sei nicht everybody’s darling

Den Menschen zu gefallen und es ihnen recht zu machen, ist einfach. Sich jedoch von den Konditionen der eigenen Eltern zu befreien, die Königsdisziplin. Doch es ist ein wichtiger Schritt, um das auszuleben, was dich – und nicht die anderen – erfüllt. Auch wenn es anfangs vielleicht ungewohnt ist: Traue dich, anzuecken. Oder Nein zu sagen, wenn alle anderen Ja sagen. Trainiere das wie einen Muskel. Und: Rechtfertige dich nicht dafür, dass du dich abgrenzt oder deinen eigenen Weg wählst.

/ Erkenne deine Lehrer

Jeder von uns hat Menschen in seinem Umfeld, die immer wieder unsere roten Knöpfe drücken. Verschwenden wir jedoch unsere Energie damit, auf das Drama einzugehen, fehlt diese Energie für wichtigeres. Statt dich also aufzuregen, zu ärgern oder genervt zu sein, atme ein paarmal tief durch und erkenne dann in anderen Menschen deine Lehrer. Sie werden dir an die Seite gestellt, damit du bestimmte Erfahrungen machen kannst. Und triggern bei dir all die Punkte, die du noch heilen darfst. So kannst du auch all denen – die dir vermeintlich wehtun – dankbar sein.

/ Vertraue dir

Glaubst du manchmal, du seist noch nicht gut genug, um deinen Weg zu gehen oder dich neu zu erfinden? Vergleichst du dich mit anderen oder zweifelst du an dem, was in dir steckt? Vielleicht machst du auch eine Ausbildung nach der nächsten, weil du Angst davor hast, durchzustarten? Aus eigener Erfahrung sage ich dir: Gehe los, bevor du soweit bist. Denn der Punkt, an dem du dich sicher genug fühlst, wird niemals kommen. Glaube an dich und verinnerliche, dass du bereits vollständig bist und alles in dir steckt, was du brauchst.

/ Mache bewusst Fehler

Wir hassen es zu Scheitern. Und aus Angst, Fehler zu machen, treten wir häufig auf der Stelle. Doch ein Scheitern oder Fehler sind wichtig. Denn du weißt danach, wie es nicht funktioniert. Und kannst dann einen anderen Weg ausprobieren. Ein Scheitern bedeutet also nicht, dass du nicht gut genug bist, sondern nur, dass du deinen persönlichen Weg noch nicht gefunden hast.

 

Du siehst, es ist gar nicht so schwer, die eigenen Stellschrauben zu justieren. Alles was du dazu brauchst, ist eine Prise Geduld und einen wachen Geist.

Die Welt braucht Vorbilder

Du willst noch einen Schritt weitergehen und auch dauerhaft Erfüllung auf deinem Weg finden? Dann sei mutig: Denke out of the box. Wähle den Weg für dich aus, für den du wirklich brennst. Ich bin kein Freund von einem Plan B und glaube fest daran: Ein Weg für den du brennst, wird auch funktionieren. Denn du wirst alles dransetzen, diesen auch umzusetzen und bist nicht nur halbherzig dabei. Lässt sich das mit deinen aktuellen Lebensumständen gerade nicht vereinbaren, finde eine Lösung, diesen Herzensweg Stück für Stück in dein Leben zu integrieren. Aber bleibe unbedingt dran.

Für dauerhafte Erfüllung: Frage dich bei allem was du vorhast, wie du mit dieser Tätigkeit anderen Menschen helfen kannst. Welchen Mehrwert kannst du ihnen und der Welt bieten? Wo liegen deine Stärken?. Träume unbedingt groß und kenne dein Warum.

Denn ohne eine größere Vision, ist es schwer dauerhaft motiviert zu bleiben – und der Antrieb geht schnell verloren. Ich bin überzeugt: Anderen Menschen zu helfen und etwas von deinem inneren Reichtum abzugeben, ist das Erfüllendste was es gibt.

Passend zum Thema lies hier: “10 Gründe, warum du nicht glücklich bist” oder “Das Gesetz der Anziehung: Bestelle dir dein Glück“.

Was sind deine 5 Stellschrauben zum Glück? Ich bin neugierig, teile sie gerne in den Kommentaren.

Foto: Stefanie Adam

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Eigenen Weg gehen: Steine im Meer

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2 comments

  1. ❤️ Ich stimme dir in allen Punkte zu. Ich bin den siebzehn Jahre Selbstzerstörung so dankbar und meinen Bauchgefühl mit der Prise Verstand aus mir herausgewachsen, dem Selbstzerstörung kapituliert und halleluja. Ich machte Frieden mit den ‘böse’ Menschen und begegne sie mit den offene Armen, schließlich sind sie auch nur Menschen mit ihre eigene Hintergründe.

    Irren ist menschlich. Ich mag deine stilvolle und durchgedachte Wortwahl.

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